Liebe UnterstützerInnen von awako e. V., wir haben die Spendenbescheinigungen des Jahres 2025 versandt. Sollten Sie bis zum 7. Februar keine erhalten haben, wenden Sie sich bitte an uns. Eventuell liegt uns Ihre Adresse nicht vor.
Ferner bitten wir um Rückmeldung, wenn Ihre Bescheinigung nicht korrekt oder unvollständig sein sollte. Schreiben Sie dann eine E-Mail an Arno Jakobs: schatzmeister@awako-togo.de.
Mit jedem Euro wächst die Zukunft: Unser Spendenbarometer zeigt, wie weit wir gemeinsam schon gekommen sind – und wie viel noch vor uns liegt. Für die Erweiterung unseres Colleges in Togo brauchen wir insgesamt 85.000 €. Bis zum 31. Dezember 2025 haben wir bereits 40 % erreicht – ein starkes Zeichen der Solidarität!
Doch der Weg ist noch nicht zu Ende. Jeder Beitrag hilft, neue Klassenzimmer zu bauen, mehr Jugendlichen Bildung zu ermöglichen und Perspektiven in ihrer Heimat zu schaffen.
💛 Helfen Sie mit, das nächste Level zu erreichen – für Bildung, für Zukunft der Schule „Les miracles de Yahvé“ in Togo.
In unserer Vereinssatzung heißt es auch: „Außerdem soll die Arbeit der Schule durch regelmäßige Kontakte begleitet, ergänzt und in jeder Beziehung gefördert werden“.
K.Dikpor, S. Zimmer und Lehrerin mit Baby – das ist immer dabeiS. Zimmer im GesprächSchulklasseZum Vergrößern anklicken
Kossi Dikpor, Vorstand des Vereins, telefoniert etwa ein Mal die Woche mit dem Schulleiter. Zum regelmäßigen Austausch gehören alle Themen, die die Schule betreffen: nicht nur Organisatorisches, sondern z.B. auch Fragen des Umgangs mit dem Personal oder pädagogische Fragen.
Besonders honoriert werden auch die beinahe jährlichen Besuche von Kossi Dikpor – in den letzten Jahren immer wieder begleitet von Alexandra Korb (Schriftführerin), dieses Jahr von Sabine Zimmer (2. Vorsitzende von Awako e.V.). Auch dabei geht es um den engen Austausch. Schon in früheren Jahren konnte Kossi z.B. das Kollegium überzeugen, dass Kinder nicht geschlagen werden dürfen. Und natürlich kann man sich bei diesen Besuchen ein besseres Bild machen. – Und sich an den Erfolgen und den freundlichen Menschen erfreuen!
Vielleicht ist der freundliche Umgangston ein Grund für zwei Besonderheiten der Schule: Neben dem besonders guten Abschneiden bei Prüfungen ist das der hohe Anteil von Mädchen, auch im Collège.
Zum Schuljahr 2022/23 hat „unsere“ Schule ein Collège, also eine weiterführende Schule eingerichtet. Bis jetzt ist das Collège einzügig – und der Platz ist beengt. Deshalb soll es einen Neubau geben. Die Planung ist soweit fertig:
Erdgeschoss (links) und 1. Stock (rechts) des geplanten Neubaus
Geplant sind 16 Klassenräume, Zimmer für Verwaltung, Pausenraum und Magazine.
Im Moment hängt es noch an den restlichen Genehmigungen für den Neubau. Die Schulleitung ist aber optimistisch, dass das noch vor Weihnachten klappt.
Sehr erfreut sind wir, dass so viel Geld beisammen ist, dass mit dem Bauen begonnen werden kann. – Es ist in Togo durchaus üblich, dass zwischen den Bauphasen Pausen eingelegt werden. Da die Schule möglichst keinen Kredit aufnehmen möchte, sind wir weiterhin auf Ihre Spenden angewiesen!
Am 11. April fand in der Arche in Neckargemünd die ordentliche Mitgliederversammlung statt. Dabei wurde die Satzung so geändert, dass ein weiteres Vorstandsmitglied gewählt werden kann. So soll die Arbeit auf mehr Schultern verteilt werden.
Glücklicherweise erklärte sich Stefan Schatz zur Kandidatur bereit. Das Foto zeigt die gewählten (von links nach rechts): Kossi Dikpor (1. Vorstand), Alexandra Korb (Schriftführerin), Sabine Zimmer (stellvertretende Vorsitzende), Arno Jakobs (Kassenleiter), Jörg Höfflin (Beisitzer), Stefan Schatz (Beisitzer).
Ein besonderes Highlight war der Vortrag von Sabine Zimmer, die im Anschluss an den offiziellen Teil von ihrem Besuch in Togo berichtete. – Ihre Begeisterung für die Schule hat uns beflügelt!
Wie ist der Spendenstand zum Neubau des Collège? Stand: 2. Januar 2025
Die Schule plant ja einen Erweiterungsbau, um neben der Grundschule auch eine weiterführende Schule, ein Collège betreiben zu können. – Geplante Kosten: ca. 75.000 €.
Dieses Projekt ist ein wesentlicher Baustein zur Eigenständigkeit und damit Unabhängigkeit von Spenden. Die Lehrergehälter können durch zusätzliche und höhere Schulgebühren finanziert werden.
Der Bedarf wird in der Region (aufgrund des guten Rufes) immer wieder gesehen. Ein Businessplan und eine sehr gute Planung vor Ort waren Voraussetzung für den Start des Erweiterungsprojektes.
Langfristiges Ziel ist es, den Schulbetrieb aus eigenen Mitteln zu finanzieren und Spenden von Awako e.V. für Renovierungen, Sonderleistungen oder Erweiterungen zu nutzen.
Reisebericht von Kossi Dikpor, der im Januar die Schule und seine Heimat besucht hat.
Dieses Mal war ich im Januar in meiner Heimat in Togo. Das war vom Wetter eine neue Herausforderung. Bei entspannten 25 bis 36°C konnte ich gut schwitzen. Zum Glück war die Luftfeuchtigkeit nicht ganz so hoch. Jede Bewegung durch die Hitze war anstrengend. Deshalb habe ich mehr Zeit im Dorf verbracht, was meine Familie auch sehr genossen hat.
Momentan ist die politische Lage in Togo ruhig. Das Leben in Togo ist genauso wie in Deutschland teurer geworden. Ursachen sind noch die Nachwirkungen der Pandemie und die Folgen des Ukrainekriegs. Die Gehälter dagegen sind leider nicht gestiegen, auch wenn es seit letztem Jahr einen Mindestlohn gibt. Einen Job zu finden, ist nach wie vor schwierig. Auch die LehrerInnen der Schule “Les miracles de Yahve” spüren diese Entwicklungen im Land.
Sie schicken viele Grüße an alle SpenderInnen und die Archegemeinde. Für mich war es etwas Besonderes, auch einmal während der Schulzeit in Togo zu sein, die Lebendigkeit an der Schule zu spüren und die vielen SchülerInnen zu sehen. Ich hatte mehrere die Schule betreffende Termine. Als erstes habe ich mich mit den LehrerInnen der Grundschule und des Collège getroffen. Wir sprachen über ihre Arbeit und welche Wünsche sie haben. Daneben gab es ein Treffen mit dem Elternbeirat und eine Versammlung mit allen Eltern. Der Unterricht in der Grundschule und im Collège läuft gut. Das freut mich sehr und macht mich zufrieden.
Sehr schön war die Begegnung mit einer Frau, die acht Kinder hat. Drei davon waren auf der Schule “Les miracles de Yahve” und studieren jetzt an der Uni. Es ist für mich immer wieder schön zu sehen, was unsere Schule bewirkt. Dafür bin ich sehr dankbar.
Die LehrerInnen der Schule “Les miracles de Yahve” und die SchülerInnen schicken viele Grüße an alle SpenderInnen und die Archegemeinde.